Der
Thüringer Märchen- und Sagenpreis wird im Abstand von zwei Jahren in Meiningen auf
Schloss Landsberg vergeben.
Die erste Preisverleihung fand am 21. November 2001 aus Anlass des 200. Geburtstages des Meininger Märchen und Sagendichters
Ludwig Bechstein statt.
Mit dem Preis werden Verdienste um die Pflege, Aufarbeitung, Vermittlung und Verbreitung von Märchen und Sagen in deutscher Sprache, um die Kultur des Erzählens in verschiedenen kommunikativen Formen, gewürdigt.
Die Vergabe des Preises erfolgt alle 2 Jahre zu jeder ungeraden Jahreszahl.
Geehrt werden können Wissenschaftler, Publizisten, Autoren, Lehrer bzw. Leiter besonderer Projekte, Übersetzer und Erzähler als Personen oder Vereinigungen. Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt.
Das Preisgeld wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Rhön-Rennsteig-Sparkasse zur Verfügung gestellt und beträgt 2.500 Euro.
Die Preisfigur, das Tapfere Schneiderlein wurde nach dem Vorbild einer Märchenillustration von Ludwig Bechstein dem Jüngeren durch die Mehmelser Künstlerin Eva Skupin erschaffen und von dem Meininger Hotelier
Uwe Klein gestiftet.
Am 15.11.2013 wird auf Schloss Landsberg der 7. Thüringer Märchen- und Sagenpreis an Prof. Dr. Heinz Rölleke vergeben.
Preisträger:
2001 Prof. Dr. Kristin Wardetzky
2003 Margarete Möckel
2005 Sabine Kolbe und Suse Weiße
2007 Klaus Ensikat
2009 Jürgen Janning
2011 Jan Blake (London)
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