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Die Vermessung der Welt

Gastspiel Puppentheater nach dem Roman von Daniel Kehlmann Eine Kooperation von Frank Schenke, Theater Fingergut, Leipzig und Ralf Kiekhöfer, Theater Töfte, Halle (Westf)  
04.01.2018
20:00 Uhr

Ein raffiniertes Spiel mit Fakten und Fiktionen, nach dem fantastischem Roman von Daniel Kehlmann.
Mit 2 Schauspielern, Figuren und Objekten

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theaterverlag, Reinbek bei Hamburg

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. 

Der eine ist Alexander von Humboldt, der sich mit dem französischen Naturforscher Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpft, der den Orinoko befährt, Gifte im Selbstversuch erprobt , die Kopfläuse der Eingeborenen zählt, in Erdlöcher kriecht, bis dahin unbezwingbar scheinende Vulkane und Berge besteigt und Südamerika exakt kartographiert. Der andere ist der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauss. Er verläßt das heimische Göttingen so gut wie nie, beweist vom Schreibtisch aus, dass der Raum sich krümmt und ermöglichte durch seine Berechnungen die Wiederentdeckung des Asteroiden Ceres. 

Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, begegnen sich diese beiden „größten Köpfe” der deutschen Wissenschaft 1828 in Berlin. 

Im Anschluss an die Vorstellung: Einladung zum musikalischen Programm mit Jan Mixsa und Rudolf Hild und der Gruppe „bloddy merry“ mit Franziska Knetsch und Michal Bandac – bis Mitternacht im Foyer der Kammerspiele.


Regie: Harald Richter, Figuren/Bühne: Matthias Hänsel, Bühne/Kostüme: Christiane Weidringer, Musik: Christoph Schenker