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Carmina Burana

Szenische Aufführung von Carl Orff
31.03.2018
19:30 Uhr
Meininger Theater, Großes Haus

"O Fortuna velut luna statu variabilis, semper crescis aut autdecrescis."

Man erkennt ihn sofort: den Ruf ins Offene, der lockt und drängt zum Aufbruch. Im Falle der „Carmina Burana” hat die Rezeptionsgeschichte die Musik überwuchert. Über 70 Werbefilm- und Fernsehproduktionen benutzten „Carmina Burana” als Soundtrack und trugen zur Umsatzsteigerung von Autos, Pfandbriefen, Schokolade und Müsli-Riegeln bei. Die Musik feuert an bei Fußballspielen, Boxveranstaltungen und mittelalterlichen Historienspielen.
Der Titel von Orffs Meisterwerk geht zurück auf eine mehrsprachige Textsammlung bedeutender lyrischer Dichtungen aus verschiedenen Teilen Europas, die Mitte des 13. Jahrhunderts – nach heutigem Kenntnisstand in Tirol – angefertigt wurde. Wörtlich bedeutet Carmina Burana „Lieder aus dem Kloster Benediktbeuern”, benannt nach dem Ort, an dem die Handschrift aufbewahrt wurde. Die Texte fügen sich in eine dreiteilige Spielanlage, die vom Chor „Fortuna Imperatrix Mundi” umrahmt wird. Es gibt keine Handlung: In einer Folge von Situationen agieren als Typen geprägte Spielfiguren.

Matinee Vor der Premiere: Carmina Burana
11. Februar 2018 __ 11.15 Uhr


Sopran: Elif AytekinTenor: Ondrej ?alingBariton: N. N.Chor des Meininger StaatstheatersExtrachor des Meininger StaatstheatersSuhler Knabenchor, Suhler SingakademieStatisterieMeininger Hofkapelle, Musikalische Leitung: GMD Philippe Bach, Regie: Ivar Thomas van Urk, Bühne & Kostüme: Anja Hertkorn, Chor: Martin Wettges, Dramaturgie: Daniel Westen