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Gräfin Mariza

Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
21.05.2018
15:00 Uhr

Eine Koproduktion mit dem Operettenfestival Bad Ischl und dem Landestheater Eisenach

Wem nach dem Zusammenbruch der k. u. k. Monarchie und dem Ersten Weltkrieg noch etwas geblieben ist, feiert sich in Champagnerlaune über den Verlust hinweg. Die schwerreiche Gräfin Mariza erfindet einen fiktiven Verlobten namens Koloman Zsupán, der ihr die lästigen realen Heiratskandidaten vom Leib halten soll. Als dann doch tatsächlich ein wirklicher Koloman Zsupán auftaucht, nehmen die turbulenten Verwirrungen ihren Lauf. Dies umso mehr, als Marizas Verwalter der verarmte Graf Tassilo ist, der unerkannt seiner Schwester Lisa die Mitgift organisieren möchte. Mariza findet schließlich Gefallen am Verwalter, und Koloman Zsupán kann sich mehr und mehr für Lisa begeistern. Damit wenigstens in der Operette alles zu einem glücklichen Ende kommen kann, taucht Tassilos Tante auf, die die prekäre finanzielle Situation ihres Neffen bereinigt. So steht einer glückseligen Verbindung von Mariza und Tassilo, von Lisa und Koloman dann auch nichts mehr im Wege.

Mit feurigen Csárdásrhythmen und melancholischer Zigeunermusik, mit Schlagern wie „Komm mit nach Varazdin”, „Komm Zigan, spiel mir was vor!” und „Wo wohnt die Liebe?” verführt Emmerich Kálmán in seiner 1924 uraufgeführte Operette das Publikum. Und wann wurde je die Liebe im Musiktheater inbrünstiger besungen als in der „Gräfin Mariza”: „Denn meine Leidenschaft brennt heißer noch als Gulaschsaft.”



Gräfin Mariza: Sonja FreitagTassilo: Ondrej ?alingLisa, Tassilos Schwester: Monika ReinhardBaron Kolomán Zsupán: Stan MeusManja, eine junge Zigeunerin: Marianne SchechtelFürst Populescu: Thomas LülligKarl Stefan Liebenberg: Steffen KöllnerIlka: Kati RückerFürstin Bo?ena: Sylvia HofmannPeni?ek: Lars KretzerTschekko: Ernst Volker SchwarzGeiger: Alexandra Pop, Johannes HupachChor des Meininger StaatstheatersBallet des Landestheaters EisenachMeininger Hofkapelle, Musikalische Leitung: Mario Hartmuth, Martin Wettges, Regie: Wolfgang Dosch, Bühnenbild: Helge Ullmann, Kostüme: Annette Mey, Chor: Martin Wettges, Choreografie: Andris Plucis, Dramaturgie: Anna Katharina Setecki