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Doppelabend: Jonas Greiner | Paul Weigl

28. Meininger Kleinkunsttage
17.03.2019
19:00 Uhr

Jonas Greiner
„Der größte Kabarettist Deutschlands“

Der 1997 geborene Jonas Greiner ist mittlerweile 2,07m alt und erhielt 2015 gegen das Veto vieler unvernünftiger Pädagogen das Abitur. Allerdings nur die Thüringer Version – praktisch ein „Abi Light“. Vor wenigen Jahren fand er den Weg zum Fasching, bei dem alles vereint wird, worauf man als Jugendlicher heutzutage steht: Alkohol, Frauen und merkwürdige Kleidung.
Nach dem Pflichtprogramm für gute Mitarbeitsnoten – Schulchor und Theater-AG – stand er beim Fasching 2016 zum ersten Mal mit einer kurzen Solo-Nummer auf der Bühne. Schwer fiel ihm das nicht, schließlich gehörten etwa 250 der 300 Zuschauer in der Glasstadt Lauscha, die er bescheiden auch „Glas Vegas“ nennt, seiner Verwandtschaft an.
In Lauscha hat für Jonas Greiner bei seiner Geburt vor knapp 20 Jahren alles angefangen. „Das ist durchaus etwas Besonderes!“, sagt er, „Bei den meisten hat es dort aufgehört.“
Inzwischen stand er schon auf zahlreichen anderen Bühnen, oft sogar ohne Eingreifen der Security. Greiner ist seit einiger Zeit auch außerhalb seiner Heimat unterwegs. Im April 2017 konnte als einziger Deutscher das Finale des Grazer Kleinkunstvogels erreichen. „Sie werden sich jetzt sagen: Frechheit, jetzt kommt der Deutsche hier her und will uns Österreichern was erzählen. Aber fairerweise muss man sagen: Historisch gesehen war das Problem umgekehrt.“, so Greiner während seines 15-minütigen Finalauftritts."

Jonas Greiner auf Youtube

Paul Weigl
„Passionsfrüchtchen – Wie man Leidenschaft“

Pünktlichkeit, Ordnung, Akkuratesse. Das sind Attribute, die einen Deutschen auszeichnen. Leidenschaft steht da nicht auf der Agenda, es sei denn, man könnte sie von der Steuer absetzen. Selbst beim Tanzen wird auf die korrekte, passende Schrittfolge geachtet. Die Unordnung wird minutiös vorbereitet, bevor der angekündigte Spontanbesuch vorbeikommt, und auf dem Haargel steht „Out-of-bed-Style“, um ein wildes Leben zwischen Tupperboxen und Krawattenhalter zu suggerieren.

Doch warum? Was wurde aus dem Land der leidenschaftlichen Dichter und Denker, dem Land der passionierten Streitkultur? Paul Weigl nimmt sich der Frage an und tobt sich auf der Bühne komplett aus. Dabei führt er uns durch unseren teils paradox anmutenden Alltag, geprägt von peinlichen Feiereinlagen, dem digitalen Blödsinn, der Suche nach dem passenden Handyvertrag, bis hin zu uns selbst, findet zudem die Liebe sowie den Hass im Detail und zeigt jedem einzelnen, dass Leidenschaft nichts ist, was man lernen kann, sondern irgendwann einmal verlernt hat.

Wort- und stimmgewaltig sowie mimisch und gestisch ausschweifend, mal absurd, mal tiefgründig, mal offensichtlich, mal zwischen den Zeilen präsentiert sich Weigl als wahres PASSIONSFRÜCHTCHEN.

Hier geht es zur Homepage von Paul Weigl

Tickets: 
Vorverkauf:   17,20 €
Abendkasse: 18,00 €

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