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Berlin - Bagdad: Vom jungen Araber, der mit seinem Teppich in Berlin strandete

Thüringer Märchen- und Sagenfest 2017
04.11.2017
17:00 Uhr

 

Zweisprachig Deutsch – Arabisch
mit Jusuf Naoum
In einem humorvollen Rahmen gelingt Jusuf Naoum der Brückenschlag zwischen deutscher und arabischer Kultur, zwischen den Bedürfnissen der Asylbewerber und den Bedenken des Aufnahmelandes, zwischen Realität und Phantasie.
Berlin im Jahr 2015/2016 – Deutschland sieht sich konfrontiert mit einem unfassbaren Strom von Asylanten, die nach ihrer gefährlichen Flucht aus dem Orient hier auf Frieden, Freiheit und neues Lebensglück hoffen.
Mitten in dieser politisch und sozial gleichermaßen wirren wie brisanten Entwicklung strandet in einem Berliner Waldsee unsanft Sindbad al Bagdadi, ein 17jähriger Iraker.
Begeistert von den Worten der deutschen Kanzlerin „Wir schaffen es!“ und den Versprechungen der Schlepperbanden, beschließt er, dem Krieg in seiner Heimat zu entfliehen und hofft, in Deutschland sein Glück zu machen.
Doch statt materiellen Reichtums findet er seine erste große Liebe. Die vierzehnjährige Nina, ein Berliner Mädchen, hilft ihm, sich im deutschen Alltag zurechtzufinden. Aber mehr noch: sie glaubt an seine phantastischen Berichte und macht sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach seinem fliegenden Teppich.
Eine phantasievolle Liebesgeschichte mit einem Hoffnungsschimmer für Geflüchtete und Daheimgebliebene, die der Angst vor dem Fremden mit Satire und einem Augenzwinkern begegnen.
Eintritt frei

 

Mit freundlicher Unterstützung: