| 982 | Erste urkundliche Erwähnung; Kaiser Otto II. übergibt sein Königsgut Meiningen dem Stift Sankt Peter und Alexander in Aschaffenburg |
| 1008 | Kaiser Heinrich II. gibt Meiningen dem Bistum Würzburg als Lehen Bis auf kurze Unterbrechungen bleibt Meiningen ein halbes Jahrtausend in diesem Herrschaftsbereich |
| 1230 | Meiningen wird erstmals in einer Urkunde als Stadt bezeichnet |
| 1344 | Kaiser Ludwig der Bayer verleiht Meiningen die Rechte der Freien Reichsstadt Schweinfurt |
| 1478 | Aufstand der Bürger gegen den privilegierten Rat, in dessen Folge die Rechte der Stadt durch den Bischof von Würzburg stark beschnitten wurden |
| 1509-1511 | Wiederaufbau der 1432 zerstörten Burg durch Bischof Lorenz von Bibra |
| 1525 | Niederlage der Stadt, die sich im Bauernkrieg dem Bildhäuser Haufen angeschlossen hatte |
| 1542 | Die Grafen von Henneberg tauschen beim Bischof von Würzburg das Amt Mainberg gegen Meiningen ein |
| 1583 | Das Geschlecht der Grafen von Henneberg stirbt aus und anschließend fällt Meiningen laut Erbvertrag an die verschiedenen Linien des Hauses Wettin |
| Ende 16./ Anf.17.Jh. |
Meiningen erlebt durch die Barchent- und Leinenweberei einen wirtschaftlichen Aufschwung |
| 1632 | Die Stadt wird im Dreißigjährigen Krieg geplündert und die Bevölkerungszahl verringert sich um die Hälfte |
| 1660 | Meiningen kommt zum Herzogtum Sachsen-Altenburg |
| 1672 | Wechsel zum Herzogtum Sachsen-Gotha |
| 1680 | Durch Aufteilung des Herzogtums Sachsen-Gotha wird Meiningen zur Residenz des neu gebildeten Herzogtums Sachsen-Meiningen |
| 1682-1692 | Bau von Schloss Elisabethenburg |
| 1763 | Herzogin Charlotte-Amalie (1730-1801) übernimmt nach dem Tod ihres Mannes Anton Ulrich die Regentschaft des Landes und leitet einen Wechsel in der Geschichte des Herzogtums ein, den ihre Söhne Karl (1754-1782) und Georg I. (1761-1803) mit zahlreichen Reformen fortführen |
| 1782-1783 | Friedrich Schiller kommt auf seiner Flucht aus Stuttgart am 7. Dezember 1782 in Meiningen an und reist weiter in seinen Asylort Bauerbach |
| 1831 | Eröffnung des Meininger Hoftheaters |
| 1858 | Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie im Werratal |
| 1866 | Mit dem Ausgang des Krieges zwischen Preußen und Österreich muss Herzog Bernhard II. Erich Freund die Regentschaft an seinen Sohn Georg II. (1826-1914) abtreten |
| 1874-1890 | Gastspielreisen der Schauspieltruppe Herzog Georg II., die mit ihren spektakulären Inszenierungen Meiningen in ganz Europa bekannt machte |
| 1874 | Ein Brand vernichtet große Teile der Altstadt, Wiederaufbau bis ca. 1880 |
| 1880-1885 | Mit Hans von Bülow an der Spitze wird die Meininger Hofkapelle zu einem der gefragtesten Orchester in Europa und begibt sich ebenfalls auf Gastspielreise |
| 1908 | Brand des Meininger Hoftheaters |
| 1909 | Eröffnung des neuen Hoftheatergebäudes |
| 1918 | Der Soldaten- und Arbeiterrat zwingt Bernhard III. zur Abdankung |
| 1920 | Meiningen wird Kreisstadt im Land Thüringen und behält diesen Status trotz mehrfacher Veränderung des Kreisgebietes und der politischen Strukturen bis heute |
| 1945 | Teile der Stadt werden bei einem Bombenangriff zerstört, 200 Bürger fallen dem Angriff zum Opfer; Meiningen wird zunächst von amerikanischen und dann von russischen Truppen besetzt |
| 1949 | In Meiningen wird die erste Poliklinik des Landes Thüringen gegründet |
| 1973 | Einrichtung einer offiziellen Grenzübergangsstelle (GÜST) zwischen der DDR und der BRD im Meininger Sperrgebiet |
| 1988 | Beginn der Städtepartnerschaft mit Neu-Ulm in Bayern |
| 1989 |
Öffnung der nur 12 km entfernten Grenze und damit Aufhebung der 40jährigen Abschottung der Stadt nach Westen und Süden |
| 1990-1994 | Erschließung des Gerwebegebietes Meiningen-Dreißigacker, mit 90 ha eines der größten in Südthüringen |
| 1991 |
Vereinbarung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Obertshausen und Meiningen; Abzug der Truppen der Roten Armee (Meiningens Ende als Garnisonsstadt) |
| 2010/2011 | Generalsanierung des 1909 erbauten Meininger Theaters |