Jojo, 16 Jahre alt, ist ein echt coller Typ: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und jetzt wird er auch noch durch höchstrichterliche Anordnung ins Altersheim abkommandiert und darf hier die Wände anstreichen. Er trifft Leo, einen knurrigen Alten mit überraschender Vergangenheit.
Jojo, der Junge, und Leo, der Alte, geraten in ein Spiel um Furcht, Resignation und Sich-Mut-machen, aus dem ungewöhnliche Perspektiven erwachsen.
Ein Stück übers K.O.Gehen und Wiederaufstehen, über die Freundschaft zweier Menschen unterschiedlicher Generationen, die sich gegenseitig aus der Niedergeschlagenheit herauskatapultieren - mit großer Klappe und weitem Herzen.
Nach den Erfolgen von "Gretchen 89ff" und "Creeps" steht mit "Das Herz eines Boxers" wieder ein Stück des meistgespielten deutschen Theaterautors auf dem Spielplan des Meininger Theaters.