Vortrag zum 100. Geburtstag Raoul Wallenbergs von Christoph Gann, Autor der gleichnamigen Wallenberg-Biographie
Von Juli 1944 bis Januar 1945 setzte der Schwede Raoul Wallenberg in Budapest sein Leben für die ungarischen Juden ein. Er verteilte selbst entworfene Schutzpässe, sorgte für Unterbringung und ärztliche Betreuung und protestierte gegen Übergriffe. Nicht zuletzt durch seinen Einsatz konnten etwa 119.000 Juden in Budapest die Zeit der deutschen Besetzung überleben. Im Januar 1945 wurde er von russischen Soldaten gefangen genommen. Bis heute ist sein Schicksal ungeklärt.
In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Alle Veranstaltungen der Gedenkreihe zum 70. Jahrestag der Deportation Meininger Juden finden Sie hier.