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++Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist der Spielbetrieb am Meininger Staatstheater bis auf weiteres eingestellt. Die Meininger Museen sind ebenfalls bis auf weiteres geschlossen++


Zeitenwende II - Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts

Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
03.02.2021
15:00 Uhr

Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

Interessenten für den zirka 90 Minuten dauernden Ausstellungsrundgang treffen sich um 15 Uhr am Museumsshop im Schloss Elisabethenburg und lösen eine Tageskarte zzgl. 2 €.